Somatic Experiencing (SE)®

Einführungsworkshops (Intros) 2018 und 2019

mit Itta Wiedenmann, SE-Trainerin

Folgende Intros veranstalten wir in 2019 und 2020. Weitere Termine sind in Planung und werden in Kürze online gestellt:

Hinweis zum Datenschutz

Für alle Anmeldungen, die das INT erreichen (per Email, Online-Anmeldeformular, Post/Fax), gelten unsere Datenschutzerklärungen.


Die Methode SE und die Inhalte des Intros

Somatic Experiencing (SE)® wurde von Peter Levine Ph.D. (USA) als Basiskonzept zum Verständnis, zur Prävention und Bewältigung von Stress-, Schock- und Traumafolgen entwickelt.

Die Methode berücksichtigt in einzigartiger Weise die komplexen psychophysiologischen Abläufe bei Stress (Überforderung), Überwältigung oder existentieller Bedrohung. Deshalb ist SE eine sehr wirkungsvolle, körperorientierte Arbeitsweise. 

Anerkannt von:


SE®lässt sich gut in bestehende Therapie-/ Beratungskonzepte integrieren. Es ergänzt um die wesentliche Erkenntnis, dass es sich bei Stress-, Schock- und Traumafolgen um eine Dysregulation im autonomen Nervensystem handeln kann.

SE® arbeitet vor allem mit den Folgen, die ein einschneidendes Erlebnis/Lebenserfahrung im Nervensystem/Körper hinterlassen hat und nicht primär am emotional belastenden Ereignis selbst. Durch die Arbeit mit dem Nervensystem ist es möglich, auch inhaltsfrei zu arbeiten.

 

SE® vermittelt spezielle Prinzipien und Techniken, die es unseren Klienten ermöglichen, ihre größte (Über-)Lebenskraft, Vitalität und ihr Potenzial aufzuspüren und somit die wesentlichste natürliche Ressource zu reaktivieren.

 

SE® arbeitet an der Schnittstelle von Psychologie, Physiologie und Biologie und zeigt neue Wege auf, wie akute aber auch chronifizierte und komplexe Beschwerden effizient therapiert werden können. Deshalb hilft SE® dem Klienten besonders biophysiologische Ressourcen aufzubauen, damit er Herausforderungen aus der Vergangenheit gut hinter sich lassen und zukünftigen Anforderungen auf mentaler, emotionaler und körperlicher Ebene kraftvoll begegnen kann.

 

SE® sieht den Schlüssel zur Auflösung von Traumasymptomen  in einer schrittweisen Entladung. Die im Körper gebundenen, ungenutzten Energien werden fein dosiert freigesetzt und Retraumatisierungen vermieden.

 

SE® orientiert sich an der alles entscheidenden Frage: "Wie hat das Nervensystem die überwältigende Erfahrung verarbeitet?" Ist es mit dem Erlebten fertig geworden oder liegt eine Dysregulation im Autonomen Nervensystem vor? Deshalb können Traumafolgestörungen wie z.B. Übererregbarkeit, Überaktivität, Panik, Jähzorn, Wutausbrüche, (diffuse) Ängste, Depressionen, Schlafstörungen, Burnout, chronische Schmerzen, Nacken- und Rückenprobleme, Gefühle von Entfremdung, Migräne, immunologische/endokrine Störungen, Konzentrationsdefizite, Bindungsunfähigkeit, dissoziative Störungen u.v.m., noch behandelt werden, selbst wenn sie eventuell erst Jahre später aufgedeckt werden. 

Die Reaktionen des gesunden und des „gestressten“ Nervensystems verstehen

  • Rolle und Funktion des Autonomen Nervensystems 
  • Erklärung für den Zusammenhang zw. Stress / Schock / Trauma und Symptomen
  • Symptome verstehen als Wegweiser und für die Behandlung nutzen
  • SE-Grundprinzipien der Behandlung kennenlernen und in ersten Schritten selbst erfahren
  • Stabilisierungstechniken (Erdung, Halt und Containment)
  • Resonanzfähigkeit und Achtsamkeit des/der Therapeuten/In trainieren
  • Somatische Ressourcenbildung durch körperorientierte Arbeit
  • Praktische Übungen zur Selbstregulation
  • Demonstration in Live- und Videosequenzen



Somatic Experiencing® dient seinen Anwendern als

  • Navigationshilfe für den Umgang mit den Folgen von Schock, Trauma und Stress
  • Erklärung für den Zusammenhang zw. Trauma und Symptomen
  • Psychoedukation und Anleitung zur Selbstregulation
  • Erweiterung des eigenen Therapie- und Beratungskonzepts
 z.B. für die Arbeit mit den Langzeitfolgen von chronisch belastenden Lebenserfahrungen
  • Notfall-Hilfe und Krisenintervention

Itta Wiedenmann, SE®-Trainerin

Itta Wiedenmann gehört zur ersten Generation deutschsprachiger Somatic Experiencing-Trainer.  Seit 1999 im Trainingsteam von Peter Levine, Ph.D., unterrichtet sie seit 2004 SE-Trainings europaweit. Itta Wiedenmann ist akkreditierte Supervisorin für alle SE-Trainingsstufen Seit über 30 Jahren ist sie als selbständige Körpertherapeutin (Heilpraktikerin PT) in eigener Praxis in München mit dem Fokus auf die psychophysiologische Verarbeitung von Stress- und Traumafolgen tätig.



Zielgruppe

Angehörige der Heil- und Beratungsberufe, wie Ärzte,  Psychologen, Psychotherapeuten, Geburtshelfer, Kinder-/Jugendpsycho-therapeuten, Sozial- und Heilpädagogen, Seelsorger, Erzieher, Flüchtlingshelfer und Krankenpflegekräfte sowie Rettungs-einsatzkräfte, die traumatisierte Menschen begleiten.


Sonstige Intro-Termine über unsere Kooperationspartner

Zu diesen Intros melden Sie sich bitte beim jeweiligen Veranstalter an:

PROGES Akademie

Intros Graz, Linz, Wien

Termine finden Sie auf:

www.proges.at